Schwangerschaftswoche 17- 20

06. Juli 2016 bis 02. August 2016

Gewicht: 62 kg

Bauchumfang: 95 cm 

Pünktlich zum Wochenwechsel und Monatswechsel kam dann auch der bestellte Schaukelstuhl zum Stillen an.

 

Mein Mann konnte natürlich nicht anders und musste ihn gleich aufbauen. 

Leider ging es für mich, ganz unerwartet, drei Tage später erneut ins Krankenhaus.

 

Ich hatte leichte Blutungen. Bei der Erstuntersuchung dachte ich, es wäre alles vorbei. Ich sah nur das frische Blut. Die Ärztin schallte ganz gründlich und wir konnten direkt sehen, dass es dem Gummibärchen gut geht und es sich fleißig bewegt. Außerdem sah sie etwas zwischen den Beinen und vermutete das es eventuell ein Junge wird.

 

Zum Ende der Untersuchung gab es drei mögliche Diagnosen:

1. Hämatom (wäre laut Ärztin die schlechteste Diagnose)

2. Ektopie am Gebärmutterhals (kommt von viel Bewegung, war ja auch viel spazieren)

3. tiefsitzende Plazenta (ist für die SSW normal, kann sich noch hochziehen, muss aber beobachtet werden)

 

Ich musste jedenfalls im Krankenhaus bleiben. 

Mir wurde strickte Bettruhe verordnet. Nur zur Toilette durfte ich gehen.

Also das gleiche Prozedere wie beim ersten Mal. Zugang legen (diesen ließ ich mir allerdings am nächsten Tag wieder ziehen, da ich eh nichts über den Zugang bekam), Thrombosestrümpfe an und ab aufs Zimmer.

 

Die Blutungen waren nicht mehr frisch und neue Blutungen kamen auch, nach einigen Tagen Bettruhe und anschließender steigender Belastung, nicht wieder.

 

Bei einer Zwischenuntersuchung durch den Oberarzt, wurde dann gesagt, dass kein Hämatom zu finden sei, es sich sehr wahrscheinlich um eine Ektopie am Gebärmutterhals handelt und die Plazenta weiterhin beobachtet werden sollte, es aber ansonsten alles gut aussieht.

 

Außerdem schallte er auch unser Baby nochmal ganz gründlich und fragte, ob wir schon wissen, was es wird, bzw. ob wir es wissen möchten. Natürlich wollten wir, war es nun eine Junge oder doch vielleicht ein Mädchen? Er schallte die Oberschenkel und wie man sah, sah man nix. 

Es wird ein Mädchen und da war sich der Oberarzt zu 95% sicher. Nach zwei weiteren Tagen zur Beobachtung, ging es dann nach der Abschlussuntersuchung, die soweit unauffällig war, nach Hause.

 

Erst hatten wir überlegt mit dem Babymädchen Shopping zu warten, bis wir auch eine Mädchen Bestätigung von meiner FÄ haben. Aber hey, 95% Mädchen Outing vom Oberarzt, darauf kann man schonmal vertrauen.

 

Also ging es für uns, ende des Monats auf in einen Babymarkt mit meinem Mann, meiner Mama und meinem Bruder.

Ich sag euch nach den ersten fünf Minuten wäre ich am liebsten wieder zum Auto gegangen, es war so anstrengend. Ich hatte einen genauen Plan und ständig hörte ich meinen Namen aus alles Ecken.

„Vivi, schau mal.“ „Vivi, was ist damit?“ „Vivi, ….“

 

Nachdem ich mir dann aber einen groben Überblick verschafft hatte, konnten wir in Ruhe weiter gehen und unsere Liste abarbeiten.

Zum Ende des fünften Monats setzte dann noch der Nestbautrieb bei meinem Mann ein.

 

Eigentlich waren diese Umräum- und Umbauarbeiten erst im Oktober geplant, doch jetzt war ich froh, dass wir schon damit starteten.

 

Ein riesen, dickes Lob an meinen Mann, dafür dass er alles geschleppt, aufgebaut, verschoben und aufgeräumt hat.

 

Da wir so viel gemacht hatten, verging auch der fünfte Monat wie im Flug und die Hälfte der Schwangerschaft ist schon geschafft.

 

Ob ich darüber glücklich oder traurig bin, weiß ich nicht so genau. Einerseits genieße ich gerade alles in vollen Zügen, ich liebe es alles schon aufzubauen und herzurichten. Auch die Vorfreude ist einfach die schönste Freude. Andersrum freue ich mich auch mit jedem Tag, dem ET näher zu kommen, um unsere Prinzessin bald in den Armen zu halten. 


Medikamente & Helferlein:

- Folio (nur noch unregelmäßig)

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